Beschlussvorschlag:
Der
Jugendhilfeausschuss empfiehlt
Die
Regionalversammlung beschließt
die Initialisierung von zwei Pilotprojekten „Climb-Lernferien“ an zwei
„Brennpunkt Grundschulen“ 2020 im Regionalverband Saarbrücken
Träger: CLIMB gGmbH, Hamburg)
Sachverhalt:
Bei den „Climb-Lernferien“ lernen benachteiligte Grundschulkinder an
ihrer Schule während der Sommerferien zwei Wochen lang von und mit jungen
Erwachsenen. Es handelt sich dabei um ein deutschlandweit einzigartiges
Ferienangebot für Kinder. Dahinter verbirgt sich ein spezifisches pädagogisches
Konzept mit einem eigens definierten Verständnis vom Lernbegriff. Neben einer
Stärkenorientierung steht die Förderung von Zukunftskompetenzen, wie
beispielsweise Selbstbewusstsein und Teamfähigkeit, im Zentrum der
pädagogischen Arbeit. Im Wesentlichen sind die Programmziele die Förderung der
(Armuts-)Resilienz in der mittleren Kindheit, Schule als Erlebnis- und
Gestaltungsort bei den Kindern zu etablieren, aber auch Wissensstoff, wie
Deutsch oder Mathe zu vermitteln. Das gesamte pädagogische Konzept ist
ersichtlich unter:
Die Initialisierung der Pilotprojekte im Regionalverband Saarbrücken,
unter Federführung des Fachdienst Jugend, geschieht im Kooperationsverbund mit
zwei Grundschulen, respektive deren Schulträgern. Das Jugendamt sucht zurzeit
die entsprechenden Projektpartner.
Der Projektträger veranschlagt die Kosten pro Teilnehmer*in
auf 500,00 € für zwei Wochen Lernferien.
Es
handelt sich um eine Mischfinanzierung aus BuT-Mitteln, Spenden, Elternbeitrag
und kommunalen Mittel (RVS).
Der Anteil des RVS
würde pro Teilnehmer*in zwischen 200,00 € und 250,00 € liegen.
Der Projektträger signalisiert, eine Pilotphase mit 2 Gruppen á 15
Schüler*innen je potentielle Grundschule (max. zwei) starten zu wollen.
Bei
angenommener Auslastung der vier Gruppen und finanzieller Höchstbeteiligung
ergäbe sich ein Gesamtbetrag von 15.000 €.
Ausreichende Mittel stehen – bei Realisierung der Projekte- im
Produktkonto 36360.531836 Sozialräumliche Prävention, zur Verfügung.
