Betreff
„Climb-Lernferien“, neues Jugendhilfeangebot an Grundschulen als Pilotprojekt
Vorlage
0438/2019
Art
Beschlussvorlage

Beschlussvorschlag:

 

Der Jugendhilfeausschuss empfiehlt

Die Regionalversammlung beschließt

die Initialisierung von zwei Pilotprojekten „Climb-Lernferien“ an zwei „Brennpunkt Grundschulen“ 2020 im Regionalverband Saarbrücken

Träger: CLIMB gGmbH, Hamburg)


Sachverhalt:

 

Bei den „Climb-Lernferien“ lernen benachteiligte Grundschulkinder an ihrer Schule während der Sommerferien zwei Wochen lang von und mit jungen Erwachsenen. Es handelt sich dabei um ein deutschlandweit einzigartiges Ferienangebot für Kinder. Dahinter verbirgt sich ein spezifisches pädagogisches Konzept mit einem eigens definierten Verständnis vom Lernbegriff. Neben einer Stärkenorientierung steht die Förderung von Zukunftskompetenzen, wie beispielsweise Selbstbewusstsein und Teamfähigkeit, im Zentrum der pädagogischen Arbeit. Im Wesentlichen sind die Programmziele die Förderung der (Armuts-)Resilienz in der mittleren Kindheit, Schule als Erlebnis- und Gestaltungsort bei den Kindern zu etablieren, aber auch Wissensstoff, wie Deutsch oder Mathe zu vermitteln. Das gesamte pädagogische Konzept ist ersichtlich unter:

https://www.climb-lernferien.de/app/download/11061981894/climb_Konzeptbrosch%C3%BCre_Kind.pdf?t=1562163441

Die Initialisierung der Pilotprojekte im Regionalverband Saarbrücken, unter Federführung des Fachdienst Jugend, geschieht im Kooperationsverbund mit zwei Grundschulen, respektive deren Schulträgern. Das Jugendamt sucht zurzeit die entsprechenden Projektpartner.

Der Projektträger veranschlagt die Kosten pro Teilnehmer*in auf 500,00 € für zwei Wochen Lernferien.

Es handelt sich um eine Mischfinanzierung aus BuT-Mitteln, Spenden, Elternbeitrag und kommunalen Mittel (RVS).

Der Anteil des RVS würde pro Teilnehmer*in zwischen 200,00 € und 250,00 € liegen.

Der Projektträger signalisiert, eine Pilotphase mit 2 Gruppen á 15 Schüler*innen je potentielle Grundschule (max. zwei) starten zu wollen.

Bei angenommener Auslastung der vier Gruppen und finanzieller Höchstbeteiligung ergäbe sich ein Gesamtbetrag von 15.000 €.

Ausreichende Mittel stehen – bei Realisierung der Projekte- im Produktkonto 36360.531836 Sozialräumliche Prävention, zur Verfügung.